Random Articles

Das harte Brot Online by Splitney

...

Friday 29 January 2010 - 31.05.2007 - Ein wie ich finde durchaus gelungener

The YouTube Experience by Splitney

...

Friday 19 March 2010 - ..ist mittleweile eingeschränkt. Größere Musikfirm

Das Google-Monopol by Splitney

...

Saturday 17 July 2010 - Kritikern des Unternehmens wird gerne nachgesagt,

People want to own by Splitney

...

Saturday 03 April 2010 - In jedem Menschen steckt der Wunsch zu ownen, im S

IVW zerstört mit inflationären Zahlen Vertrauen ins Werbemedium Internet by Splitney

...

Tuesday 19 January 2010 - 07.02.2007 - Ein Brief an Herrn Dr. Wronka, seines

Thursday 30 September 2010 - 02:25 by Splitney

Printmedien sind die längste Zeit Ausstellungsfläche für die Produkte und Dienstleistungen lokaler Anbieter gewesen. Früher wurden ortsansässige Unternehmen im Regionalteil der Heimatzeitung gefeatured. Was aber tun sie jetzt, da ihre potenzielle Kundschaft immer mehr ins World Wide Web abwandert?Nun, sie sind durch das neue Medium nicht mehr wie zuvor gezwungen, mangels Alternativen beim örtlichen Printmonopolisten ihre Werbung zu machen. Vielmehr haben sie jetzt die Möglichkeit, ihre Leute überall im Netz anzusprechen und dabei ganz gezielt zu erreichen. Und zwar nicht mehr in erster Linie durch die vormals unvermeidbare Push-Methode, die hohe Streuverluste mit sich bringt. Sondern auch nur dann, wenn Menschen wirklich nach der Dienstleistung nachfragen. Dafür bietet sich natürlich eine Suchmaschine an, allen voran Google. Dort sitzt das Publikum und gibt die Keywords "[Dienstleistung] [Stadt]" ein, wenn es etwas braucht.Diesen lokalen Markt hat Google bereits zum großen Teil für sich vereinnahmt - dazu mussten sie sich noch nicht mal etwas Neues einfallen lassen, denn Targeting lässt sich ja ganz hervorragend durch die entsprechenden Suchbegriffe realisieren. Die Conversion Rates sprechen für sich: Wer auf aktiver Recherche nach dem Produkt ist, ist in Kaufstimmung und dementsprechend hervorragend qualifiziert. Gezielte Ansprache mit großer Reichweite zum vergleichbar kleinen Preis.Was heißt das nun für die Onlineausgaben der regionalen Tageszeitungen? Diese erhoffen sich ja immer noch, ihren Kundenstamm einfach auf die digitale Plattform zu überführen bzw. abgewanderte Werbetreibende dort wieder einzufangen. Doch bei der herkömmlichen Gestaltung einer Newspräsenz im Internet gibt es kaum Chancen, Suchmaschinen Paroli zu bieten. Klassische Imagewerbung, Kleinanzeigen und Rubriken wie im analogen Zeitalter - all das läuft nicht mehr rund, weil es zu ineffizient ist.Es ist falsch, zu glauben, alles funktioniert wie bisher, nur eben auf dem Computerbildschirm statt auf Papier. Mit dem Übergang ins Netz haben sich nicht nur die Nutzungsgewohnheiten der Menschen, sondern auch die Möglichkeiten der Unternehmen zur Kundengewinnung komplett verändert. Verlage, die meinen, man könne darauf reagieren, indem man die Onlineausgabe genau so gestaltet wie eine Zeitung, wurden schlecht beraten.Werbeanzeigen auf Content-Websites sind nur noch eine Option von vielen, den Konsumenten zu erreichen. Wenn es um direkte Sales geht, haben konsequenterweise dann auch Produkt- und Preissuchmaschinen, Verkaufsplattformen sowie zunehmend die Social Networks den Business Part längst an sich gerissen. Last but not least können und sollten sich Firmen mit ihren Angeboten insbesondere auf ihrer eigenen Website darstellen. Der Werbeprospekt ist nunmehr durch einen Klick zu empfangen.Angesichts dieser Vielzahl von Möglichkeiten bestehen auch für lokale Blogs eher maue Aussichten, einzelne sowieso ziemlich schwerfällige einheimische Mittelständler und Kleinbetriebe für Anzeigenschaltungen speziell auf ihrer Website begeistern zu können. Was übrig bleibt sind ein paar Paid Links, eine Imagekampagne hier und da oder der ein oder andere gesponserte redaktionelle Beitrag. Die mühselige Akquisearbeit mal außen vor: Die großen Werbenetzwerke bieten einen unangefochtenen Reichweiten- und Targetingvorteil. Ein demografisch sehr beschränktes Webangebot muss da schon einen enormen Bekanntheitsgrad und Zulauf bei der spezifischen Zielgruppe haben, damit das Konzept tragfähig ist.Es ist ein Trugschluss, man könne lokale Firmen einfach an eine lokal ausgerichtete Website binden. Der Übergang ins Internet ist kein Wechsel in ein anderes Medium mit den gleichen Bedingungen. Der sich aufspannende neue Möglichkeitenraum macht den Unterschied. Früher war es die eine Zeitung - heute ist es überall im Netz.

comment

Write a Comment

name

email (not displayed)

website (not required)

0.01 sec • © Coriola.com