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Monday 26 April 2010 - 02:56 by Splitney

Ach ja damals.. da war erst ein Bruchteil der Leute von heute im Netz. Viele hatten buchstäblich noch keinen Zugang - technisch bedingt oder mangels Interesse, andere waren noch zu jung. Auch ich habe den ganzen Hype eher nur am Rande und mit 56K Modem und Pentium II mitbekommen.
Die Bedingungen haben sich seitdem geändert - die Gründe, warum Webprojekte scheitern jedoch nur teilweise und die allgemeine Bereitschaft zum Hochjubeln von neuen Services eigentlich gar nicht. Genau in diesem Punkt wiederholt sich die Geschichte immer aufs neue.
Klar, die Größenordnungen, mit denen heute frisches Kapital verbrannt wird, sind nicht mehr ganz mit denen der New Economy vergleichbar. Damals wurde besonders gerne aus dem jeweils völlig inflationierten Aktienbestand bezahlt.Beim Zusammenstellen der Liste mit Akquisitionen von Internetportalen wurde klar: Man hätte fast ebenso gut als Überschrift "Die 10 Größten Desaster der Web-Geschichte" nehmen können. Das ist in Sachen M&A gerade in Bezug auf die Internetbranche mehr als aufschlussreich - hier in aufsteigender Reihenfolge:10. Für 1,65 Milliarden Dollar kauft Google im Oktober 2006 YouTube. Teurer Image-Gewinn für Google, ein Investment ohne dass die Zukunft der Videoplattform rechtlich wie wirtschaftlich im Klaren ist.09. IAC kauft Ask Jeeves im März 2005 für 1,85 Milliarden Dollar. Es folgt die Umbenennung in Ask.com. Egal, wenig Nachfrage nach dieser Plattform.08. Yahoo kauft im Mai 1999 GeoCities, ein heute nicht mehr existentes Social Network für schlappe 3,57 Milliarden Dollar.07. Im Juli 2000 der undurchsichtige Zusammenschluss von InfoSpace und Go2Net - zweier Gemischtwarenläden für "Content Delivery" - durch Aktientausch im aufgeblähten Marktwert von rund 4 Milliarden Dollar. Ein Scheitern mit nichts als heißer Luft und grandioser Kapitalvernichtung.06. AOL kauft Netscape - ja, die mit dem ollen Browser verkaufen sich im November 1998 an AOL für geschmeidige 4,2 Milliarden Dollar.05. This is true: Yahoo reißt sich im Juli 1999 eine Firma namens Broadcast.com für unwirkliche 5,7 Milliarden Dollar unter den Nagel. Empfindlich teure Domain. Eine Akquise, die sich letztendlich als Redirect auf die Yahoo-Homepage in Luft auflöst. Verkäufer Mark Cuban und Kollege gehen als Milliardäre aus dem Deal heraus.04. Excite, ein heute vergessenes Internetportal, das mittlerweile auch schon durch viele Hände gegangen ist, wird im Januar 1999 vom ISP @Home gekauft. Seitdem nannten sie sich Excite@Home. Die amtliche Pleite im Oktober 2001 markierte das Ende. Pure Ironie für schlanke 6,7 Milliarden Dollar Kaufpreis.03. E-Healthcare: Im November 1999 im heftigsten Bubble-Gestöber schließt sich ein Konglomerat um die Firmen WebMD und Healtheon zusammen. Die Transaktion umfasst ein Volumen von 7,9 Milliarden Dollar in Aktien. Es handelte sich hierbei nüchtern betrachtet um nicht viel mehr als ein paar Websites über Gesundheitsthemen.02. Der Dotcom Classic: Lycos geht im Mai 2000 an Terra Networks für absolut unglaubliche 12,5 Milliarden Dollar über den Tisch. Wir alle wissen, was aus dem Portal mit dem Labrador-Maskottchen geworden ist - R.I.P.01. And the winner is.. Der zweitgrößte Zusammenschluss zweier Unternehmen überhaupt in der Geschichte: AOL und TimeWarner wollen im Januar 2001 die Medienfusion von New und Old Economy zu Wege bringen und stellen damit alles andere um Längen in den Schatten. AOL war zum Höhepunkt der Internetblase mit 160 Milliarden Dollar bewertet und bis zur endgültigen Trennung vor Kurzem ohne jeglichen Erfolg durchgeschleppt worden. Insgesamt wurden mehr als 300 Milliarden Dollar Aktionärskapital durch die Fusion vernichtet. That sucks.Traurige Kapitel der Internet-Story. Keines der Unternehmen konnte auch nur annähernd soviel ROI erzielen, dass die Kosten der M&A irgendwann mal gerechtfertigt wären. Auch dass es mit AOL und Yahoo immer noch diese zwei Loser-Firmen ohne USP gibt. Mächtig viel Kapital verbrannt und immer weiter Anleger beschissen. Trotzdem noch unter uns. Yahoo war sogar noch so arrogant/blöd, ein über-lukratives Übernahmeangebot von Microsoft auszuschlagen.Die bisher einzigen, die einen stattlichen Gewinn realisieren konnten, sind News Corp nach der Übernahme von MySpace. Das Social Network wurde von Rupert Murdoch für 580 Millionen Dollar gekauft und anschließend ein Deal mit Google herausgeschunden. Gegen eine garantierte Zusage von 900 Millionen Dollar durfte Google eine Suchbox und Adsense Anzeigen auf den Myspace Webpages einblenden. Das ist natürlich komplett in die Hose gegangen, denn Werbeerlöse aus Textanzeigen und Bannern gerade auf Social Networks sind bekanntermaßen vergleichsweise marginal. Google sah sich offenbar genötigt, die Performance für teuer Geld einem solchen Praxistest zu unterziehen. Ein unglaublicher Fehler - aber Google ist nun mal auch eine Firma, die im laufenden Betrieb satte Gewinne macht und sich tatsächlich so einen kostspieligen Fehltritt leisten kann.Wann ist überhaupt eine Plattform für den Erwerber profitabel in dem Sinne, dass sie die Akquisitionskosten wieder einspielt? Nur wenn der Preis stimmt. Mehrere Milliarden für eine Website ausgeben ist ziemlich schwachsinnig.

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