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Sunday 21 March 2010 - 20:33:44 by Splitney

Ich sitze hier an meinem Lenovo Thinkpad X61s, ein Subnotebook Baujahr 2007. Es war das letzte Thinkpad und eines der letzten Notebooks überhaupt mit einem XGA-Bildschirm (Auflösung 1024x768px). Ich bin super zufrieden mit dem Teil, nicht nur aber auch wegen der praktischen 12 Zoll Bildschirmdiagonale.Machte man eine Umfrage, würden die meisten Leute aber wahrscheinlich sagen, dass sie ihren 16:10 Bildschirm gegenüber dem alten 4:3 Standard präferieren. Warum eigentlich?Nun, zuerstmal muss man sich die Frage stellen, warum 4:3 Bildschirme nicht nur komplett aus Fernsehern in unseren Wohnzimmern, sondern auch aus Computermonitoren innerhalb relativ kurzer Zeit nahezu vollkommen verschwunden sind.
Der Markt richtet sich nach den Kundenbedürfnissen, möchte man meinen, doch ist das wirklich so? Oder ist es nicht eher so, dass dieses Kundenbedürfnis nach einem Breitbildschirm auf sämtlichen Endgeräten erst massiv von Produzentenseite und Medien angeregt wurde?Beim Fernsehgerät ist der Konsumentenwunsch nach einem breiteren Bildschirm durchaus verständlich. Es wird gesagt, dass ein breiteres Bildformat eher dem Sichtfeld der Augen entspricht. Und man merkt das auch, das Fernseherlebnis ist einfach komfortabler. Nicht umsonst sind Kinofilme in 16:9 oder noch breiterem Format produziert. Der dem nicht ganz angepasste heutige de facto 16:10 Endgeräte-Standard mit seinen Derivaten ist vielleicht einem Kompromiss geschuldet.
Aus Marketingsicht verständlich: Die Maßgabe lautet: neue Geräte verkaufen. Geht am besten mit neuen Produktfeatures. Man konnte die Gewohnheiten des Konsumenten beim Durchdrücken neuer Produkteigenschaften nur nicht ganz so radikal ändern, sprich mit einer Marketingstrategie schmackhaft machen.
Kompatibilitätsaspekte spielen eine Rolle. Es will alles nicht so recht passen. So hat man nun das heillose Durcheinander mit den Fernsehsendern, die sich nicht auf ein Format festlegen können oder wollen und im Programmablauf ständig zwischen den Formaten hin- und herschalten müssen. Manchmal kommen die gar nicht hinterher. Und bei dem Versuch, bei einem neuen Fernseher das Bildschirmformat so anzupassen, dass es halbwegs den verschiedenen Sendeformaten gerecht wird, hat schon mancher entnervt aufgegeben. Wollten wir das wirklich?Warum hat das Breitbild aber nun in den letzten Jahren auch bei Computerbildschirmen Einzug gehalten? Man berücksichtigt hier die erwartete Konvergenz zwischen TV und Computer. Filmentertainment wird zunehmend auch auf anderen Endgeräten angefordert, so die Industrie. Daher wieder das Argument Sichtfeld. Auch könne man z.B. zwei herkömmliche DIN A4 Seiten auf einem breiteren Bildschirm besser darstellen, ein breiteres Display passt besser aufs Keyboard und so weiter.Aber sind das wirklich schlagkräftige Argumente? Reicht das für den "Hausgebrauch"? Nehmen wir mal eins nach dem anderen unter die Lupe.Also, wer konsumiert denn überhaupt Spielfilme auf seinem Computer? Desktopmaschinen werden stationär häufig als Arbeitsgerät und in Büros verwendet. Notebooks, besonders die kleinen Netbooks eignen sich eher nicht so toll für den Filmgenuss. Außerdem ist der Verwendungszweck dieser Geräte ebenfalls wenn nicht beruflich dann im Privatgebrauch hauptächlich Internetsurfen, Social Networks und dergleichen - von der Gamer-Fraktion mal abgesehen. Im Ernst: Wer nutzt sein Notebook vorrangig zum Filme gucken? Fast niemand.Zweiter Punkt: Sichtfeld. Ist das Sichtfeld auf einem Display im Netbookstandard 1024x600px wirklich besser als auf einem höheren 4:3 Display? Lächerlich. Im Kino ist die Sache einleuchtend, aber beim Internetsurfen sieht die Sache ganz anders aus. Man muss den Vergleich erstmal haben, aber ich kann wirklich sagen, dass es sich auf einem höheren Notebook-Bildschirm wesentlich komfortabler surfen lässt. Webseiten werden üblicherweise nach unten gescrollt, nicht horizontal. Somit ist das kritische Maß für die Usability die Bildschirmhöhe. Für was soll da ein rechteckigeres Display gut sein? Totaler Quatsch.Dritter Punkt: bessere Darstellung von Dokumenten nebeneinander. Mal ehrlich, wann braucht man das denn? Wenn man den ganzen Tag mit Word beschäftigt ist oder Excel-Tabellen oder irgendwelchen CAD-Programmen? Okay, aber bitteschön, das fällt alles unter Sonderanwendungen. Den allergrößten Teil der Zeit verbringt der durchschnittliche Nutzer nicht mit diesen Dingen, sondern mit Tätigkeiten am Bildschirm bei denen eine relativ gesehen geringere Displayhöhe einfach nur stört. Wirklich, macht mal den Test mit einem 4:3 Display - obwohl das schon sehr schwierig wird, überhaupt ein solches Notebook aufzutreiben. Jeder, der nicht total verblendet ist, wird feststellen, dass es einfach wesentlich angenehmer bei den meisten täglichen Anwendungen ist.Beim letzten Punkt kann man dann noch zustimmen: Bauartbedingt passt ein breiteres Display besser in einen Klapprechner, weil es den Keyboardabmessungen näher kommt, abgehakt.Wo ist aber der wirkliche Bedarf auf Kundenseite? Oder sind wir da alle Opfer einer perfiden Infiltrationskampagne? Der Vergleich zum "glossy Display" drängt sich auf. In sämtlichen Fachforen wird über die ganzen Nachteile eines spiegelnden Bildschirms geflucht. In der Tat, außer der netteren Optik hat ein solcher Bildschirm kaum Vorteile. Trotzdem sind die meisten Geräte beim Händler mit glossy Display ausgestattet und die Nachfrage ist ungebrochen.Marketing ist auch, Negativmerkmale ins Positive zu verdrehen oder zu verwischen. Blendung.Mittlerweile ist es so, dass kein Hersteller mehr XGA-Geräte anbietet. Selbst wenn es einer wollte, um den ganz gewiss vorhandenen Bedarf zu befriedigen: Es werden schlichtweg in keiner einzigen Fabrik überhaupt noch 4:3 Displays produziert. Sie sind komplett verschwunden. Der Grund: Die Produktionskosten sind im Vergleich zu breiteren Displays teurer. Nicht nur erst jetzt, da die geringe produzierte Menge nicht mehr wirtschaftlich wäre - nein, auch schon vorher. Die Ursache liegt in der Geometrie: Breitbildschirme haben im Vergleich bei gleicher Diagonale (Zollzahl) weniger Bildschirmfläche - weil diese weiter vom flächenoptimalen Quadrat entfernt ist. Klar ist es einfach billiger, weniger Bildschirm zu produzieren. Das Display ist eine der teureren Komponenten eines Rechners. Und man kennt den Preisdruck bei Computerherstellern.Tja, und dann muss man den Leuten das "weniger ist mehr" nur noch irgendwie unterjubeln und die eingeschränkte Usability vergessen machen. Das geht am besten mit einer amtlichen Marketingkampagne, die die ach so tollen Vorzüge von Breitbild auf Notebooks betont. Aufhübschen, hip und cool machen. Und inzwischen schwört ja auch jeder drauf - Abweichler vom vorbehaltlos angenommenen neuen Standard werden als altertümlich belächelt. Die Fachpresse ist von Anfang an voll drauf angesprungen, alle Medien sind diesbezüglich gleichgeschaltet, kein kritisches Wort. Mission accomplished. Da haben wir uns alle mal richtig schön vereimern lassen. Und merken es nicht..Sehr schön in diesem Zusammenhang nun der Gegentrend bei Tablets und E-Readern. Da gilt dann das ganze Blabla auf einmal nicht mehr. Apple baut sein Ipad mit 4:3 Format, gerne auch hochkant zu benutzen. So kann man besser drauf lesen. Wer hätte das gedacht.

7 comments

#1 - marcus

Tuesday 25 January 2011 - 23:40:30

oh splitney - wie sprichst du mir aus dem herzen!
sobald man auf dem computer schreiben will, merkt man, wie kontraproduktiv dieses spielfilm-format für die arbeit ist. aber eben - anscheinend werden laptops nur noch für kids gefertigt, die sich darauf die neuesten serien streamen. wenn ich filme sehen will, gehe ich ins kino oder werfe meinen beamer an. filme auf dem laptop-schirmchen: igitt. hier will ich arbeiten, meine informationen übersichtlich sehen können - und nicht unendlich scrollen und scrollen.
dieses mail schreibe ich auf dem neuen 16:9acer, da mein 4:3 fujitsu einen wackelkontakt hat. bitte, bitte, überlebe - denn so ist kein arbeiten. wie können wir die industrie zur vernunft bringen?
marcus

#2 - Daniel

Friday 18 February 2011 - 00:08:59

Als ich mich gerade nach einem neuen Schlepprechner umgesehen habe, habe ich mich gewundert, daß ich kein 4:3-Format gefunden habe. Ärgerlich! Seltsam, daß da keine Nachfrage ist, welche einen Hersteller bewegen würde.

#3 - Martin

Tuesday 03 May 2011 - 09:21:49

Mit meinem letzten Notebookkauf Ende 2010 habe ich mich sehr schwer getan. Völlig überrascht musste ich feststellen, dass es keine 4:3 Displays bei Notebooks mehr gibt. Dabei ist es vollkommen klar, dass für das Arbeiten mit Texten, Programmieren oder Internetsurfen die Höhe der Anzeigefläche entscheidend ist, nicht die Breite. Wo sind die Business-Notebooks geblieben, die fürs Arbeiten konstruiert sein sollten? Die sind nun auch alle zum Filmgucken optimiert! Für ein paar Euro Ersparnis bei der Herstellung, was bei Business-Notebooks nicht ernstlich eine Rolle spielen dürfte, wird die Ergonomie hintenangestellt.Ich habe mich dann schweren Herzens für ein 17 Zoll Modell mit 16:10 Display entschieden, um auf diese Weise eine vernünftige Pixelzahl in der Vertikalen zu bekommen. Jetzt blicke ich auf winzige Buchstaben und schleppe schwer an einem Gerät, das kaum noch den Namen Mobilrechner verdient. Das erste Mal bei einem neuen Notebook habe ich das Gefühl, schlechter dran zu sein als mit dem Vorgängergerät. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das eines Tages sagen würde.Sobald ein Hersteller sich wieder besinnen sollte, dass es auch Leute gibt, die einen Computer zum Arbeiten haben möchten, und wieder ein vernüftiges Modell mit 4:3 Display ins Programm nimmt, werde ich es mir dankbar besorgen. Mattes Display, gute Tastatur, kein teurer und stromfressender Grafik-Schnickes. Das kann doch nicht so schwer sein, oder?

Friday 08 July 2011 - 16:20:15

Nachtrag zu den "glossy Displays": Auch hier haben wir das selbe Phänomen. Diese von manch unbedarftem Käufer als "state of the art" empfundenen Bildschirme sind ja nichts anderes als Glasscheiben. Um hingegen ein mattes Display zu produzieren, muss die Scheibe entspiegelt werden - was natürlich Kosten verursacht. Man kennt das ja vom Optiker, der lässt sich für die Entspiegelung von Brillengläsern auch einen satten Aufpreis bezahlen.Heißt also: der billigste aller Bildschirme ist eine spiegelnde, möglichst rechteckige Scheibe. Genau dieses Produkt sind die Marketingabteilungen der Notebook-Hersteller beauftragt, dem Käufer schmackhaft zu machen. Dazu fängt man am besten die coolen Hipster ein, die mit ihrer Meinung dann andere infiltrieren. Die Firma Apple hat so gesehen hervorragende Basisarbeit geleistet, denn gerade unter deren Kunden befanden sich vom Start weg gefühlt die meisten Fans glänzender Bildschirme. Der Kunde denkt, er habe ein Statussymbol erworben und merkt nicht, dass er objektiv gesehen eher schlechter dasteht und lediglich Teil einer Kostensparmaßnahme ist.Also nicht nur beim Displayformat, sondern auch bei der Displayoptik klappt die Manipulationskampagne der Geräteindustrie wie geschmiert. Eigentlich unglaublich, wie einfach die Leute sich veräppeln lassen.

#5 - Notebookarbeiter

Sunday 10 July 2011 - 02:22:29

Vollste Zustimmung!!! Ich suche dringend ein arbeitstaugliches Notebook, teste gerade einen 17Zöller von Medion, super entspiegeltes Display immerhin, aber wozu brauche ich rechts und links von meinem Arbeitsfeld noch soooo viel Platz auf dem Display? Verbraucht zusätzlich zur Muskelkraft beim Tragen auch noch massig Akkustrom. Danke für die einleuchtenden Erklärungen, warum Hersteller so "blöd" sind. Ich werde mich weiter mit meinem defekten Altgerät rumärgern müssen, und hoffe, dass irgendwann hohe und entspiegelte Displays als kundengerecht und modern erscheinen. Vielleicht liest dies ja mal jemand Verantwortliches und entdeckt so neue Absatzmöglichkeiten?

#6 - Michael Winter

Friday 13 July 2012 - 15:09:19

Bingo !
Habe mir deswegen auch gerade ein Thinkpad T60p zusammengestellt:Notebook-Basis mit T7600 CPU und ATI FireGl aus den USA
UXGA- Flexview- LCD-Panel direkt aus Taiwan
240 GB SSD,
interne B/G/N-Standard- WiFi-Karte + 3. Antenne
USB 3 Karte für einen der PCIe-Slots
2x2 GB-Riegel
Tastatur umgelabelt (klar, die spitzen Klammern und das "Pipe"-
Zeichen muss man sich nun über den Ascii-Code holen)
Win 7 64bit drauf
und fertig ist war die "Wunschlaube"Gruß...

#7 - Bernd

Tuesday 11 September 2012 - 15:49:38

@ Martin,woher hast Du das UXGA? Ich bin selbst zur Zeit überglücklich mit dem letzten 4:3-Notebook der Weltgeschichte, dem T60p; konnte aber nur noch die Variante 14", SXGA, nicht-FlexView finden. Das gewünschte 15" UXGA musste ich mir abschminken...(zur Diskussion: ich arbeite mit dem 6 Jahre alten T60p hundertmal lieber und BESSER als mit dem nagelneuen hp Elitebook, display 1600x900, das mir mein AG ohne zu fragen auf den Schreibtisch geknallt hat... nebenbei ist letzteres um NICHTS schneller, sondern langsamer...??)

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