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Wednesday 24 February 2010 - 20:53 by Splitney

07.09.2009 - Mein zugegeben etwas marktradikaler Beitrag zum "Internet-Manifest". Einer Lobhudelei auf das nicht mehr ganz so neue Medium aufgesetzt von ein paar Bloggern als Antwort auf die "Hamburger Erklärung" der Verleger mit der Forderung nach Besitzstandswahrung.
Die Marktbedingungen sind hart, keine Frage. Man kann den Print-Journalisten auch bis zum bitteren Ende Honig ums Maul schmieren und sagen "wird schon alles". Man kann natürlich als betroffener Verlagsangestellter auch einfach die Augen verschließen und drauf warten, dass man in naher Zukunft freigesetzt wird.."Alles schön und gut mit online, aber wovon soll ein Journalist dann leben?" oder auch "Qualitätsjournalismus muss refinanzierbar sein."Ich mag diese Argumentation der Print-Leute nicht.
Denn es interessiert keinen, wovon ein Jounalist leben soll. Ein Hilferuf an wen eigentlich? Wer ist schuld? Es ist mir schlicht egal, ob jemand durch Schreiberei genug Brötchen verdient. Es ist allein sein Problem. Ich als Selbstständiger muss auch sehen, wo ich bleibe. Für mich spricht da ein abhängig Beschäftigter, der Angst um seine Existenz hat. So what? Kümmer dich selbst! Wenn wir schon kapitalistisch argumentieren: Deine Leistung wird nicht adäquat entlohnt? Der Markt sagt: Du bist raus! Es gibt zu viele von dir, ein Überangebot. Also heul nicht und mach was anderes!Guter Jounalismus wird von Printlern immer nur in Abhängigkeit vom Geld gesehen. Das ist Quatsch. Es gibt guten Journalismus, der nicht nach Bezahlung fragt. Zuhauf im Internet. Weil es unzählige Autoren gibt, die dort einfach so veröffentlichen können. Kann es sich einer nicht leisten, kommt der nächste. Es gibt unbegrenzten Nachschub. Es wird immer genügend Menschen geben, die aus reinem Enthusiasmus schreiben oder weil es sie unmittelbar betrifft und weil sie die Zeit haben. Noch authentischer, noch besser. Ich mach mir keine Sorgen, online nicht mehr vernünftig informiert zu werden.Summa summarum: Das Internet wird den Großteil des Verlagsbusiness aufsaugen und auf Produzentenseite viele, sehr viele Verlierer ausspeien. Nämlich diejenigen, die sich mit überholten Konzepten monetäre Einnahmen versprechen.
Schaut wo ihr bleibt, experimentiert, erfindet. Aber jammert nicht über das Unaufhaltsame.*Das* finde ich sind z.B. Ansätze für eine wirklich moderne Bestandsaufnahme. Aber evtl. etwas zu fortschrittlich und krass - vielleicht doch erst mal die leichte Kost der 17 Thesen zum warm werden..

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