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Monday 22 February 2010 - 20:26 by Splitney

09.06.2009 - Die Printverlage hadern noch immer mit ihrem Schicksal als substituierbare Content-Anbieter auf dem Internet-Marktplatz. Da werden immer neue Fässer wie "Leistungsschutz" und "Inhalteklau" aufgemacht, um von den eigentlichen unausweichlichen Fakten abzulenken und sich vor den Marktgesetzen zu verschließen.Was soll dieser Nebenkriegsschauplatz mit dem Kopieren von Inhalten denn überhaupt? Wer kopiert denn Inhalte rechtswidrig? Wenn das irgendjemand macht, gabs schon immer die entsprechende rechtliche Handhabe dagegen.Der Kernpunkt ist doch wohl, dass die Verlage online keine Kohle verdienen können. Das hat aber nun komplett andere Gründe, die mit dem angeblichen Klau von Inhalten überhaupt nichts zu tun haben. Sondern damit, dass im Internet die Eintrittsbarrieren für die Verbreitung von Inhalten nicht existieren, die Anzahl der Konkurrenten damit extrem hoch ist und man sich Mühe geben muss, um sich als Content-Anbieter zu differenzieren um daraus dann Ertrag zu erwirtschaften. Mit den derzeitigen Online-Angeboten gelingt dies den Zeitungen natürlich nicht, weil sie qualitativ zu schlecht und substituierbar sind. Wieso sollte ein Kunde (User, Werbetreibender) dafür zahlen wollen?
Umgekehrt wird ein Schuh draus: erst in Vorleistung treten, etwas Eigenständiges, Werthaltiges produzieren, dann kassieren. Dass dies allerdings viel weniger sein wird, als man im Print gewohnt ist, versteht sich bei den Marktbedingungen des Internets von selbst. Also ist mit dem Medienwandel ganz klar Rationalisierung angesagt:
Viele werden auf der Strecke bleiben - das ist immer so, wenn eine neue Technik eine alte ersetzt.
Mit Rumgeheule und der sinnlosen Suche nach vermeintlichen "Schuldigen" kann man den unaufhaltsamen Wechsel zum neuen Medium aber nun wirklich nicht positiv gestalten.

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