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Wednesday 13 January 2010 - 15:55 by Splitney

15.01.2007 - Vor ein paar Jahren meine Kritik zum Thema Content-Erstellung und -Verwertung.Der Kampf um Content ist bereits voll entbrannt. Bsp: Als Betreiber einer Content-Website wurde ich von einer Zeitungsredakteurin angerufen, mit der Bitte, den Newsletter doch früher zu verschicken, damit sie den Inhalt in ihre Printausgabe übernehmen könnte.Mit welcher Selbstverständlichkeit und Dreistigkeit hier davon ausgegangen wird, dass online veröffentlichte Texte frei von jedermann kopiert und verwertet werden dürfen, ist schockierend und beleidigend für den Autor.Nach der Devise Content muss her, egal wie, Hauptsache kostenlos. Billige willige Praktikanten und Absolventen zu beschäftigen bzw. Texte nebenbei von demotivierten Angestellten oder für umme angeheuerten Usern anfertigen zu lassen, ist ein fieses Gebaren - durch Content-Klau und Copyright-Verstöße wird es allerdings kriminell.Das Content-Problem wird sich weiter zuspitzen, da die Printmedien mit dem Übergang ins Internet die kalte beißende Luft des Online-Werbemarktes zu spüren bekommen. Dieser zahlt nur bei Interesse an der mit den redaktionellen Inhalten eingeblendeten Werbung. Und dort knallhart auf den Cent kalkuliert anhand des Return on Investment für den Werbetreibenden. Nur online sieht man ultimativ, was Content wert ist. Aber: Nur interessanter Content ist etwas wert, da nur er Traffic und somit Werbeeinnahmen bringt.Im laufe der Zeit werden sich die Werbetreibenden mehrheitlich aus dem Print zurückziehen, weil sie merken, dass sie dort Geld ungezielt zum Fenster an eine immer kleiner werdende Nutzergruppe rausschmeißen. Noch halten sich die Zeitungen durch ihren massiven über all die jahre festgewachsenen Offline-Vertrieb die dortigen Anzeigenkunden bei der Stange und versuchen somit den unausweichlichen Wandel abzubremsen.Hier werden Besitzstände gewahrt und tote Pferde geritten. Dann fehlt es eben an Investitionen für den Betrieb und Vertrieb von konkurrenzfähigen Angeboten im Internet mit qualitativem Content generiert von anständig bezahlten Arbeitskräften.

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