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4:3 contra Breitbild bei Notebooks by Splitney

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Sunday 21 March 2010 - 20:33:44 - Ich sitze hier an meinem Lenovo Thinkpad X61s, ein

Why Splitney? by Splitney

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Sunday 21 March 2010 - 01:07:33 - Ja, warum eigentlich? Ganz einfache Story: Vor ein

The YouTube Experience by Splitney

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Friday 19 March 2010 - 21:59:18 - ..ist mittleweile eingeschränkt. Größere Musikfirm

Geschafft! by Splitney

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Tuesday 16 March 2010 - 23:16:22 - Jau, jetzt sind erstmal alle ollen Texte hier ins

Berufsbild Social-Media-Berater by Splitney

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Saturday 06 March 2010 - 22:53:05 - 21.02.2010 - Dass Social Networks über Jahrzehnte

Sunday 21 March 2010 - 20:33:44 by Splitney

Ich sitze hier an meinem Lenovo Thinkpad X61s, ein Subnotebook Baujahr 2007. Es war das letzte Thinkpad und eines der letzten Notebooks überhaupt mit einem XGA-Bildschirm (Auflösung 1024x768px). Ich bin super zufrieden mit dem Teil, nicht nur aber auch wegen der praktischen 12 Zoll Bildschirmdiagonale.Machte man eine Umfrage, würden die meisten Leute aber wahrscheinlich sagen, dass sie ihren 16:10 Bildschirm gegenüber dem alten 4:3 Standard präferieren. Warum eigentlich?Nun, zuerstmal muss man sich die Frage stellen, warum 4:3 Bildschirme nicht nur komplett aus Fernsehern in unseren Wohnzimmern, sondern auch aus Computermonitoren innerhalb relativ kurzer Zeit nahezu vollkommen verschwunden sind.
Der Markt richtet sich nach den Kundenbedürfnissen, möchte man meinen, doch ist das wirklich so? Oder ist es nicht eher so, dass dieses Kundenbedürfnis nach einem Breitbildschirm auf sämtlichen Endgeräten erst massiv von Produzentenseite und Medien angeregt wurde?Beim Fernsehgerät ist der Konsumentenwunsch nach einem breiteren Bildschirm durchaus verständlich. Es wird gesagt, dass ein breiteres Bildformat eher dem Sichtfeld der Augen entspricht. Und man merkt das auch, das Fernseherlebnis ist einfach komfortabler. Nicht umsonst sind Kinofilme in 16:9 oder noch breiterem Format produziert. Der dem nicht ganz angepasste heutige de facto 16:10 Endgeräte-Standard mit seinen Derivaten ist vielleicht einem Kompromiss geschuldet.
Aus Marketingsicht verständlich: Die Maßgabe lautet: neue Geräte verkaufen. Geht am besten mit neuen Produktfeatures. Man konnte die Gewohnheiten des Konsumenten beim Durchdrücken neuer Produkteigenschaften nur nicht ganz so radikal ändern, sprich mit einer Marketingstrategie schmackhaft machen.
Kompatibilitätsaspekte spielen eine Rolle. Es will alles nicht so recht passen. So hat man nun das heillose Durcheinander mit den Fernsehsendern, die sich nicht auf ein Format festlegen können oder wollen und im Programmablauf ständig zwischen den Formaten hin- und herschalten müssen. Manchmal kommen die gar nicht hinterher. Und bei dem Versuch, bei einem neuen Fernseher das Bildschirmformat so anzupassen, dass es halbwegs den verschiedenen Sendeformaten gerecht wird, hat schon mancher entnervt aufgegeben. Wollten wir das wirklich?Warum hat das Breitbild aber nun in den letzten Jahren auch bei Computerbildschirmen Einzug gehalten? Man berücksichtigt hier die erwartete Konvergenz zwischen TV und Computer. Filmentertainment wird zunehmend auch auf anderen Endgeräten angefordert, so die Industrie. Daher wieder das Argument Sichtfeld. Auch könne man z.B. zwei herkömmliche DIN A4 Seiten auf einem breiteren Bildschirm besser darstellen, ein breiteres Display passt besser aufs Keyboard und so weiter.Aber sind das wirklich schlagkräftige Argumente? Reicht das für den "Hausgebrauch"? Nehmen wir mal eins nach dem anderen unter die Lupe.Also, wer konsumiert denn überhaupt Spielfilme auf seinem Computer? Desktopmaschinen werden stationär häufig als Arbeitsgerät und in Büros verwendet. Notebooks, besonders die kleinen Netbooks eignen sich eher nicht so toll für den Filmgenuss. Außerdem ist der Verwendungszweck dieser Geräte ebenfalls wenn nicht beruflich dann im Privatgebrauch hauptächlich Internetsurfen, Social Networks und dergleichen - von der Gamer-Fraktion mal abgesehen. Im Ernst: Wer nutzt sein Notebook vorrangig zum Filme gucken? Fast niemand.Zweiter Punkt: Sichtfeld. Ist das Sichtfeld auf einem Display im Netbookstandard 1024x600px wirklich besser als auf einem höheren 4:3 Display? Lächerlich. Im Kino ist die Sache einleuchtend, aber beim Internetsurfen sieht die Sache ganz anders aus. Man muss den Vergleich erstmal haben, aber ich kann wirklich sagen, dass es sich auf einem höheren Notebook-Bildschirm wesentlich komfortabler surfen lässt. Webseiten werden üblicherweise nach unten gescrollt, nicht horizontal. Somit ist das kritische Maß für die Usability die Bildschirmhöhe. Für was soll da ein rechteckigeres Display gut sein? Totaler Quatsch.Dritter Punkt: bessere Darstellung von Dokumenten nebeneinander. Mal ehrlich, wann braucht man das denn? Wenn man den ganzen Tag mit Word beschäftigt ist oder Excel-Tabellen oder irgendwelchen CAD-Programmen? Okay, aber bitteschön, das fällt alles unter Sonderanwendungen. Den allergrößten Teil der Zeit verbringt der durchschnittliche Nutzer nicht mit diesen Dingen, sondern mit Tätigkeiten am Bildschirm bei denen eine relativ gesehen geringere Displayhöhe einfach nur stört. Wirklich, macht mal den Test mit einem 4:3 Display - obwohl das schon sehr schwierig wird, überhaupt ein solches Notebook aufzutreiben. Jeder, der nicht total verblendet ist, wird feststellen, dass es einfach wesentlich angenehmer bei den meisten täglichen Anwendungen ist.Beim letzten Punkt kann man dann noch zustimmen: Bauartbedingt passt ein breiteres Display besser in einen Klapprechner, weil es den Keyboardabmessungen näher kommt, abgehakt.Wo ist aber der wirkliche Bedarf auf Kundenseite? Oder sind wir da alle Opfer einer perfiden Infiltrationskampagne? Der Vergleich zum "glossy Display" drängt sich auf. In sämtlichen Fachforen wird über die ganzen Nachteile eines spiegelnden Bildschirms geflucht. In der Tat, außer der netteren Optik hat ein solcher Bildschirm kaum Vorteile. Trotzdem sind die meisten Geräte beim Händler mit glossy Display ausgestattet und die Nachfrage ist ungebrochen.Marketing ist auch, Negativmerkmale ins Positive zu verdrehen oder zu verwischen. Blendung.Mittlerweile ist es so, dass kein Hersteller mehr XGA-Geräte anbietet. Selbst wenn es einer wollte, um den ganz gewiss vorhandenen Bedarf zu befriedigen: Es werden schlichtweg in keiner einzigen Fabrik überhaupt noch 4:3 Displays produziert. Sie sind komplett verschwunden. Der Grund: Die Produktionskosten sind im Vergleich zu breiteren Displays teurer. Nicht nur erst jetzt, da die geringe produzierte Menge nicht mehr wirtschaftlich wäre - nein, auch schon vorher. Die Ursache liegt in der Geometrie: Breitbildschirme haben im Vergleich bei gleicher Diagonale (Zollzahl) weniger Bildschirmfläche - weil diese weiter vom flächenoptimalen Quadrat entfernt ist. Klar ist es einfach billiger, weniger Bildschirm zu produzieren. Das Display ist eine der teureren Komponenten eines Rechners. Und man kennt den Preisdruck bei Computerherstellern.Tja, und dann muss man den Leuten das "weniger ist mehr" nur noch irgendwie unterjubeln und die eingeschränkte Usability vergessen machen. Das geht am besten mit einer amtlichen Marketingkampagne, die die ach so tollen Vorzüge von Breitbild auf Notebooks betont. Aufhübschen, hip und cool machen. Und inzwischen schwört ja auch jeder drauf - Abweichler vom vorbehaltlos angenommenen neuen Standard werden als altertümlich belächelt. Die Fachpresse ist von Anfang an voll drauf angesprungen, alle Medien sind diesbezüglich gleichgeschaltet, kein kritisches Wort. Mission accomplished. Da haben wir uns alle mal richtig schön vereimern lassen. Und merken es nicht..Sehr schön in diesem Zusammenhang nun der Gegentrend bei Tablets und E-Readern. Da gilt dann das ganze Blabla auf einmal nicht mehr. Apple baut sein Ipad mit 4:3 Format, gerne auch hochkant zu benutzen. So kann man besser drauf lesen. Wer hätte das gedacht.

7 comments

Sunday 21 March 2010 - 01:07:33 by Splitney

Ja, warum eigentlich? Ganz einfache Story: Vor ein paar Jahren hat sich Britney Spears von Kevin Federline getrennt. Nicht dass mich das irgendwie tangieren würde, aber es war groß in den einschlägigen Medien. Aus der englischsprachigen Presse kam dann das Wort "Splitney" hoch. Das Wort hab ich mal gegoogelt und dann geguckt, wer den Domainnamen hat. Zu meiner Überrschung war der noch frei. Immerhin war "Britney Spears" über Jahre der meistgesuchte Name in Suchmaschinen. Und wer weiß, wie oft die sich noch scheiden lässt :) Naja und dann hab ich mir das Ding geholt und wusste ein paar Jahre nicht so wirklich was anzufangen damit - aber nu hab ich meine Texte drauf und nenn es "Blog".

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Friday 19 March 2010 - 21:59:18 by Splitney

..ist mittleweile eingeschränkt. Größere Musikfirmen lassen ihren Content sperren. Wenn die erste große Klage durch ist, geht's damit weiter.
Ja ok, man kommt an die gesperrten Videos trotzdem dran mit IP-Tunneling. Aber macht ja auch nicht immer Spaß, darüber reinzugehen.Youtube hat sich zum neuen (damaligen) Napster gemausert. Besser sogar in der Auswahl und mit einem dieser Youtube to MP3-Umwandler eigentlich sehr bequem.Allerdings wird das wohl die längste Zeit so toll gewesen sein. Es darf halt nicht wahr sein, dass man den ganzen Krempel als User so einfach zugänglich hat. Man darf erstaunt sein, dass ein solches Geschäftsmodell wie Youtube schon so lange läuft. Ein Lifestyle-Angebot der Marke Google, mit Werbung auf User Generated Content, feiern für umme, als Sendekanal der guten Laune. Auf Kosten der meisten Content-Ersteller. Für die gilt: Don't lend yourself to other commercial brands! Und für die Anderen: Enjoy while it lasts!Youtube sieht sich selbst gern lediglich als Hosting-Plattform für fremdeingestellte Inhalte: "Broadcast yourself!"
Diese Einschätzung ist insofern relevant, als dass für dieses Segment laxere Richtlinien bezüglich der Kontrolle von Inhalten gelten. Für Hosting-Anbieter besagt die (amerikanische) Rechtsprechung im Groben, dass bedenkliche Inhalte nicht bereits nach der Einstellung erkannt werden müssen, sondern erst, wenn von Dritten auf die Bedenklichkeit aufmerksam gemacht wurde. Ein für Internetunternehmen strategisch entscheidender Unterschied, der ungeahnte ökonomische Vorteile verschafft und über das Wohl und Wehe eines gesamten Geschäftskonzepts entscheidet.Es wird verkannt, dass Youtube eben nicht nur als Bereitsteller der Infrastruktur, sondern eben auch höchstselbst als Anbieter von Content fungiert - spätestens dann, wenn die nutzergenerierten Inhalte mit Werbung angereichert unter die Leute gebracht werden, also ein unmittelbares kommerzielles Eigeninteresse an den zur Schau gestellten Beiträgen besteht.
Eine eigene Sichtung und damit zeitnahe Löschmöglichkeit für jeden einzelnen Beitrag ist demnach erforderlich, genau so wie es von jedem anderen Website-Betreiber übrigens auch verlangt wird.
Dabei kann die Masse an Inhalten und die damit einhergehende Unmöglichkeit der manuellen Prüfung nicht als Argument herhalten. Ist der Publisher technisch nicht in der Lage, seine Inhalte zu überprüfen, muss er entweder mehr Ressourcen dafür aufwenden oder eben die Anzahl der Submissions auf irgendeine Art beschränken.
Außenstehende springen dabei der großen Firma gerne beiseite und sehen bereits das gesamte Web 2.0 in Zensurgefahr, wenn Youtube zur Prüfung seiner Inhalte gezwungen werden sollte. Dabei wird verkannt, dass für alle anderen Content-Provider diese Regelung bereits seit Jahren gängige Rechtsprechung ist. Blogs, Foren, Singlebörsen, Bilderdienste. Warum sollte Youtube hier also eine unverhältnismäßige Ausnahmeregelung erhalten? Man könnte meinen, der Gruppe der Verteidiger des Status Quo geht es hier eher um die Beibehaltung der Annehmlichkeiten für die Nutzer, die ein Angebot wie Youtube in der derzeitigen Form mit sich bringt.Volumen kann kein Argument sein. Genauer betrachtet ist nämlich nicht die Frage, ob eine Durchsicht aller Inhalte machbar ist, sondern allein ob sie für das Unternehmen ökonomisch ist. Mit anderen Worten: Natürlich kann man die ganzen Submissions prüfen, man braucht nur die entsprechende Manpower bzw. technische Ausrüstung - wobei man denken sollte, dass letztere bei einem Technologieunternehmen wie Google durchaus vorhanden sein sollte. Ob sich das ganze dann noch wirtschaftlich rechnet, ist eben die andere Frage. Dies sollte aber allein Googles Problem sein.

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Tuesday 16 March 2010 - 23:16:22 by Splitney

Jau, jetzt sind erstmal alle ollen Texte hier ins Blog gestellt. Von nun an gibts dann eher Liveberichterstattung über das Netzgeschehen und meine Gedanken dazu. An der Technik wird sicherlich auch noch etwas herumgefeilt.Tschüssi,
Splitney

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Saturday 06 March 2010 - 22:53:05 by Splitney

21.02.2010 - Dass Social Networks über Jahrzehnte sorgsam aufgebaute Marken im Handumdrehen vernichten können, davon haben diese Fuzzies natürlich noch nie etwas gehört. Statt dessen erzählen sie den Unternehmen mal wieder einen vom Pferd.Ich hätte mal gerne ein Psychogramm dieser "Social-Media-Berater". Anscheinend eine sehr homogene Gesellschaft. Keine Digital Natives. Viele um die vierzig, die Internet-Revolution gerade noch, mit einer Verspätung von 10 Jahren mitbekommen. Mit mangelnden technischen Hintergrundkenntnissen ausgestattet. Da etliche Menschen bereits dieser Generation mangels Neugier und Interesse keinen Bezug zu den neuen Medien aufgebaut haben, fühlen sich die "Checker" im gleichen Alter ständig genötigt, bei jeder Gelegenheit die ganzen Vorteile des Online-Daseins hochzujubeln. Dabei können sie die ständig neuen Gadgets, die ja doch nur Erweiterungen ursprünglicher Techniken sind (alles schon mal dagewesen), nicht kritisch in den Kontext einordnen. Ohne Erfahrung und die gesunde Portion Gelassenheit wird jeder neue Dienst unreflektiert als Weltrevolution abgefeiert.Dabei nutzen z.B. Jugendliche relativ selten Twitter. Warum? Weil es, im Gegensatz zu dem, was einem die Fanboys weismachen wollen, eben doch ein redundantes Tool ist, welches aufgrund von etablierten Alternativen oftmals nicht benötigt wird.

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