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Tuesday 17 December 2019 - 17:29 by Splitney

Gerade mal im Swatch-Finder herumgestöbert und die Uhren aus meiner Vergangenheit herausgefiltert:1985: Jelly Fish
1988: Acid Pop (Pop Swatch)
1992: Timeless Zone (Chrono)
1996: High Tail (Irony Chrono)
2013: Offset (Irony Chrono)Man sieht, dass die ersten drei Armbanduhren (Plastik, Plastik/Stoff, Plastik/Leder) nicht wirklich lange gehalten haben. Swatch ist ja auch mit solchen Modeuhren gestartet und ich hab dann halt die Qualitätsstufen mitgemacht. Ich habe immer erst eine neue Uhr gekauft, wenn die alte kaputt war. Die hätte ich dann vielleicht auch nicht viel länger tragen wollen (oder sollen). Abgesehen davon zeigt es wieder sehr klar: wenn möglich, besser nur aus Metall kaufen.. Uhren, Schmuck, Laptop etc.

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Thursday 05 September 2019 - 00:03 by Splitney

Zwei gegenläufige, ziemlich perverse Trends sind beim Kindertransport im Straßenverkehr zu beobachten: Auf der einen Seite das in den letzten Jahrzehnten immer weiter mit EU-Vorschriften, StVZO-Maßgaben, Crash-Richtlinien und sonstwelchen Regelungen belegte Sicherheitsdenken bei der Personenbeförderung im ach so bequemen Auto. Wohl in erster Linie auch nur dazu da, um noch irgendwelche Marketing-Argumente für eine längst übersättigte Käuferschicht zu liefern. Neuwagen sehen aber inzwischen aufgrund der enorm anspruchsvollen Crashsicherheits-Standards gezwungenermaßen alle gleich aus. Statt attraktivem, leichten Design nur noch fette Straßenkreuzer, Panzer mit kleinen Sichtluken und Blech ohne Ende. Das Ganze dann nochmal garniert mit dutzenden elektronischen Assistenzsystemen und Sicherheitsfeatures. Ein in einem solchen tonnenschweren Trumm befördertes Kleinkind ist dann innendrin zwischen diversen Airbags zusätzlich mit Isofix am TÜV-getesteten altersgerechten Sicherheitsschalensitz festgezurrt. Selbst ein Seitencrash mit höherem Tempo wird den Insassen wahrscheinlich nicht mal einen Kratzer anhaben. Um das Wohl ihrer Jüngsten besorgte Cayenne-Mütter helicoptern in diesen Festungen ihre Brut dann täglich bis an die Klassenzimmertür. Eine noch idiotensicherere Transportweise ist quasi ausgeschlossen, wer hier immer noch Paranoia hat, sollte dann konsequenterweise gar nicht mehr aus dem Haus gehen.Auf der anderen Seite das totale Gegenteil, sozusagen die absolute Light-Sparvariante: das Lastenfahrrad bzw. im Speziellen: der Kinderanhänger. Ein dünnes klappriges Eisengestell auf Stoßfängerhöhe, in das die Kiddies von ihren ökologisch bewussten Eltern gepfercht werden. Die ständige Drohkulisse immer auf Augenhöhe der solchermaßen Beförderten. Ein kleiner Rempler von einem der motorisierten anderen Verkehrsteilnehmer - erst recht vom oben beschriebenen SUV-Klientel - reicht, um hier tödliche Unfälle anzurichten. Da hilft dann auch kein notdürftiger Fahrradhelm mehr. Und nein, wie beobachtet werden die Dinger eben nicht nur auf dem Gehweg, sondern auch auf der Fahrbahn benutzt - besonders, wenns mal schneller als Schritttempo gehen soll und dann auch verständlich im Sinne der Fußgänger.Schon merkwürdig, diese Doppelstandards mit der Protektion der eigenen Nachkommen auf allerhöchstem und allerniedrigstem Level. Die Lösung kann hier eigentlich nur lauten: strikte Trennung von Auto- und Fahrradverkehr. Und dafür Autos am besten generell raus aus den Innenstädten.

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Wednesday 26 December 2018 - 15:52 by Splitney

..everyday! Splitney - Internet Economy Issues signing out after issue '85 - a time when I got my first computer. That's rounded enough and now the articles are some of what I thought 10-15 years ago till the time I write this..

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Friday 16 November 2018 - 19:27 by Splitney

1. Knalltraumata durch ohrenbetäubenden Krach
2. Verschwendung von erheblichen Geldbeträgen
3. ängstigt und verstört Tiere
4. ängstigt und verstört kleine Kinder und traumatisierte Menschen
5. produziert enorme Mengen Feinstaub
6. produziert enorme Mengen Müll
7. hohe Sachschäden durch missbräuchliche Verwendung
8. hohe Verletzungsgefahr
9. zugleich Handel mit und Verwendung von illegalen Böllern
10. alberne Kriegsspielerei

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Saturday 05 May 2018 - 13:03 by Splitney

Ich bin ja der Meinung, dass wir immer noch überhaupt gar nicht wirklich realisieren, welche Auswirkungen die digitale Revolution auf unser Zusammenleben hat. Eigentlich wäre der große Marktplatz Internet ja super dafür geeignet, mit Menschen diverser Backgrounds und Lebensläufe aus unterschiedlichsten Herkunftsorten in Kontakt zu treten und damit sein Wissen, seine Menschenkenntnis und seine Toleranz zu erweitern. One World, Peace, Love, Unity. Eher das Gegenteil scheint der Fall zu sein.In den letzten Jahren ist mir aufgefallen, dass die "sozialen" elektronischen Medien tendenziell dazu führen, dass sich Menschen segregieren, also voneinander abgrenzen statt sich auszutauschen und zu durchmischen. Es ist ein Phänomen, das sowohl in Kommentarbereichen von Publikationsplattformen als auch in (eigenen) Chatverläufen der einschlägigen Kommunikationstools sichtbar wird.Durch den enormen Anstieg der Kontaktgelegenheiten und der schieren Masse potenzieller Kommunikationspartner ist es natürlich notwendig geworden, diese Menge adäquat zu handhaben. Die technischen Filtermöglichkeiten, die eigentlich in erster Linie dazu gedacht waren, unliebsame Nervensägen wie Spammer und Stalker zu blocken, werden allerdings zunehmend auch auf "zivile" Kontakte angewendet - mit einer Leichtfertigkeit, die bedenklich ist.Nicht genehme Kommentare werden einfach gelöscht. Leute werden auf Ignore-Lists gesetzt, weil sie eine vermeitlich andere Auffassung vertreten. Kontakte werden "gemutet" und blockiert, weil mit bestimmten Äußerungen nicht konform gegangen wird. Ein "falscher" Satz, ja ein einziges "falsches" Wort reicht in manchen Fällen schon, um vom Gegenüber für immer ins Nirwana geschickt zu werden. Comfort Zones und Filter Bubbles werden hochgezogen, damit man sich bloß nicht mehr mit irgendwelchen unbequemen Aussagen befassen muss. Ohren zu und durch. Du hast eine andere Meinung als ich? Und tschüss! Der Finger am Abzug sitzt locker. Häufig genug ohne eine Anhörung, eine Chance sich zu erklären, Dinge richtig zu stellen, wieder aufeinander zuzugehen. Oftmals gibt es noch nicht mal eine wirkliche Differenz, sondern das Ganze beruht lediglich auf einem kommunikativen Missverständnis. Das passiert leicht, insbesondere bei Menschen, die nicht dem absoluten Mainstream entsprechen. Und schließlich kennt man sich ja gar nicht mal persönlich.Eigentlich ist hier erhöhte Toleranz geboten, ein offenes Ohr für neue Eindrücke. Je weniger ich jemanden kenne, desto mehr Aufgeschlossenheit ist nämlich zunächst nötig. Lege ich an neue Onlinekontakte direkt die gleichen Maßstäbe an wie an meine vertrauten engsten Freunde, dann führt das zwangsläufig dazu, dass derjenige mir früher oder später während einer Konversation "krumm" kommt. Es findet sich zumeist recht schnell etwas, was mich stören könnte. Schieße ich Kommunikationspartner dann direkt in den Wind, so mauere ich mich im Grunde genommen immer mehr gegenüber Außen ein und werde selbst immer verschlossener.Kontakte zu knüpfen, zu pflegen und zu halten braucht die nötige Ruhe und Gelassenheit - und ein offenes Mindset. Die viel beschworene Qualität der "Open Mindedness" ist in vielen Fällen aber nur ein falscher Anstrich, den sich die Leute geben. In Wirklichkeit passiert nämlich eher das Gegenteil: man übt Konformitätsdruck durch immer größere Intoleranz gegenüber Abweichlern aus. Angesichts der unüberschaubaren Anzahl von potenziellen Kontaktmöglichkeiten wird den Empfindungen eines Einzelnen nur wenig Beachtung geschenkt. Die Zeit ist knapp, die Sitten sind rau, beim kalten Wegklicken in der digitalen Welt ist wenig Platz für individuelle Emotionalität. Asoziale Verhaltensweisen sind auf dem Vormarsch.Damit sollte man sich nicht anfreunden. Wir müssen lernen, Unterschiede und Gegensätze zunächst einmal wieder anzuerkennen und auszuhalten. Reale Schwierigkeiten lassen sich nicht mit online eingeübten automatisierten Handlungsweisen erledigen. Im Offline-Leben kann ich Menschen schließlich auch nicht einfach wegklicken. Wie will man dort die immer wieder mal auftauchenden wirklichen Beziehungskonflikte lösen?Das Ganze ist auch ein Beispiel, wie uns technischer Fortschritt nicht nur nützen sondern auch regelrecht krank machen kann - so wie motorisierte Fortbewegungsmittel, die zu körperlichem Bewegungsmangel führen. Die smarten Tools, die uns zum sozialen Kontaktmanagement angeboten werden, wenden sich mitunter gegen uns. Sie führen zu immer größerer Faulheit, sich mit Andersartigem zu beschäftigen. Immer mehr Gleichförmigkeit im eigenen Umfeld. Verkrustung der eigenen Sichtweise und Verödung der sozialen Schnittstellen. Immer größerer Diskrepanz zwischen gesellschaftlichen Gruppen. Mangelndem Verständnis, Empathielosigkeit, Verhärtung der Fronten.Manche Leute erkennen mittlerweile diese negative Verhaltensänderung rechtzeitig bei sich selber und ziehen Konsequenzen, indem sie allzu einseitigen Medienkonsum reduzieren und eine Abstinenz von bestimmten digitalen Kommunikationsplattformen schaffen, wenn sie auf Dauer mehr schädigen als nutzen. Welcome back to the real world.

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