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Wednesday 20 April 2011 - 01:28:35 by Splitney
Firefox - Surfen ohne Chronik

Task: Ich will mit meinem Browser komplett ohne History, Chronik, Verlauf oder wie man es auch nennen mag, surfen. Nicht anonym im Privatmodus, denn ich möchte nicht auf dauerhafte Cookies und meine gespeicherten Logins verzichten. Sondern einfach, dass ohne umständliche Benutzerwechsel oder ständiges manuelles Löschen der Chronik verschiedene Nutzer jederzeit "gefahrlos" an einen Computer können, ohne sich gegenseitig in die Surfgewohnheiten zu glotzen. Wie unangenehm ist das denn, wenn jemand anders jederzeit gucken kann, welche Seiten man wann aufgerufen hat. Geht ja wohl keinen was an.Chronikfreies Surfen wird einem browserseitig echt schwer gemacht. Es stellt sich nämlich heraus, dass die verfügbaren Optionen es nicht zulassen, dass die Annahme von dauerhaften Cookies akzeptiert wird ohne eine Chronik der besuchten Seiten anzulegen. Der gläserne Surfer scheint im Alltagsbetrieb so vorgesehen bzw. gewollt zu sein. Wer Cookies speichern will, so die eigenartige Logik der Firefox-Entwickler, befindet sich im öffentlichen Modus und muss damit auch die zwangsweise Offenlegung seines Surfverhaltens erdulden. Um letzteres zu verhindern, muss man zusätzlich in die tieferen Sphären des Firefox eintauchen. Hier die Anleitung, die das Vorhaben halbwegs wasserdicht macht:Extras > Einstellungen > Datenschutz >Chronik >
- Firefox wird eine Chronik: nach benutzerdefinierten Einstellungen anlegen
- Cookies akzeptieren
- Behalten, bis: sie nicht mehr gültig sind
- Die Chronik löschen, wenn Firefox geschlossen wird(alle anderen Kästchen leer lassen)Adressleiste >
- Nichts anzeigen, wenn Adressleiste verwendet wirdMit diesen Einstellungen kann einem Benutzer die Chronik nun immer noch angezeigt werden, nämlich unter dem Menüpunkt: Chronik > kürzlich geschlossene Tabs bzw. kürzlich geschlossene Fenster. Na gut, dann kicken wir halt das ganze Menü raus. Geht folgendermaßen:folgende Zeile in einen Texteditor einfügen:" #history-menu {display: none !important;} "danach suchen wir uns den Speicherort:Hilfe > Informationen zur Fehlerbehebung > Allgemeine Informationen > Klick auf: Beinhaltenden Ordner anzeigenDas File nennen wir "userChrome.css" und speichern es im Ordner "chrome" ab.(Zur Erklärung: userChrome.css ist quasi das CSS-File, mit dem man ähnlich wie bei einer Website eben die Firefox-Benutzeroberfläche designen kann.)Fertig! Der Menüpunkt "Chronik" wird jetzt im Firefox nicht mehr angezeigt. Gut, wer wirklich Paranoia hat, könnte jetzt weitere Spielchen treiben und über die userChrome unter anderem auch noch den Back-Button eliminieren, aber das schränkt dann natürlich die Usability stark ein.

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Thursday 03 February 2011 - 18:34:26 by Splitney
Froglight - Silikon LED Fahrradlicht

Neu im Angebot: frisches Licht fürs Fahrrad. Hier in Friedrichshain fahren ja bestimmt die Hälfte der Leute ohne Licht abends rum. Das hat zwar schon auch irgendwie nen anarchischen Touch, aber so richtig wohl fühlt man sich nicht wirklich dabei. Zumindest über den Haufen gefahren werden will man ja nun auch nicht.Ich hatte ein ewiges Licht-Problem bei meinem Mountainbike. Ein Dynamo mit Verkabelung dranmachen kommt nicht in Frage. Andererseits haben mich auch die Alternativen, die ich allesamt mit der Zeit ausprobiert hab, nicht zufrieden gestellt. Diese Taschenlampen zum dranclipsen sind zu klobig, muss man immer mitschleppen oder werden geklaut. Andere Vorrichtungen, größtenteils aus Plastik, haben auch nie lange gehalten.Mittlerweile hab ich was echt ganz cooles gefunden. Das Silikon LED Fahrradlicht "Froglight". Einfach zum An-und Abmachen, klein und leicht genug, um es mitzunehmen und sieht auch noch gut aus. Man wird nicht übersehen im Straßenverkehr und mehr verlange ich nicht. Ich verkaufe die Dinger, also Anfragen gerne an mich. Vielleicht auch bald in Ihrem Fahrrad- oder Geschenkeladen.

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Monday 22 November 2010 - 02:41:22 by Splitney
The Splitney Experience

Eight months now and a set of various topics that interest me and I have knowledge of covered. Most of the internet issues from the recent years I felt the urge to communicate have been addressed here in the meantime. Some are prevalent, whereas some aren't publicly perceived as such yet but I strongly suspect will reach us within the next few years. Bloggers who exploit the same subjects over and over get lame. As this blog was intentionally specialized from the start, I feel that it's time now to end the experiment for me.Finally, there's at least one more lesson I'd like to entrust my small fellow readership: There's so much you can experience and learn on the internet - but at the same time, it tends to absorb valuable resources of everyone who uses it. You got to live outside the web. So don't sacrifice yourself for the net. And don't give all of your work and expertise away for free - you are worth something.Bye for now, it's been a pleasure..

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Saturday 30 October 2010 - 19:10:46 by Splitney
Die Rückkehr des klassischen Kundenservice

Das soziale Netz ist feinfühlig geworden. Schon geradezu zwangsläufig muss sich bei seinen Teilnehmern ein Instinkt herausprägen, der es ihnen erlaubt, zwischen echter, aufrichtiger Kommunikation auf der einen und verzerrtem Werbe-Blabla auf der anderen Seite zu unterscheiden. Denn wer online nicht erlernt, eine rationale, informierte Betrachtungsweise zu entwickeln, wird bei allen Entscheidungen des täglichen Lebens, privat wie auch geschäftlich, immer Probleme haben. Er wird nicht Freund und Feind unterscheiden können und damit Schwierigkeiten haben, sein soziales Umfeld zu organisieren. Genauso wie er bei Produktkäufen immer wieder enttäuscht und auf nicht erfüllte Versprechen hereinfallen wird.Vereinfacht ausgedrückt gibt es zwei Gruppen von Rezipienten: Die eine ist mit einer gewissen Grundnaivität generell empfänglich für Werbebotschaften - die andere kritisch aufgeklärt und lässt sich nichts vormachen. Viele Menschen, die erlernt haben, das PR-Business zu durchschauen, wollen in ihrem täglichen Leben nicht mehr mit kommerziellem Hintergedanken belästigt werden: "Bitte keine Werbung einwerfen". In der Endausprägung des vollkommen aufgeklärten Verbrauchers sind diese Kunden gegen eine werbliche Ansprache nahezu immun. Nicht nur das, sie reagieren allergisch. Mit einer herkömmlichen Marketingstrategie sind diese Menschen nicht mehr erfolgreich zu erreichen, man verbrennt sich höchstens die Finger an ihnen. Vernichtende Blogposts, virale Anti-Werbung und Boykottaufrufe gegen das Unternehmen sind mögliche Folgen.Man kann davon ausgehen, dass prizipiell die Möglichkeiten, sich selbst aktiv aufzuklären bzw. von Mitmenschen aufgeklärt zu werden, mit dem Internet als Informationsmedium einen deutlichen Schub erlangt haben - insbesondere mit den sozialen Verknüpfungen des Webs der letzten Jahre. Eine spannende, für die Marketingbranche geradezu existenzielle Frage ist nun, ob im Zeitablauf die Gruppierung der Werbungsverweigerer immer größer wird. Und wenn dem so ist, ist zu untersuchen, welche Faktoren dafür verantwortlich sind. Werden Menschen durch das Social Web an sich schon entscheidungskompetenter und von außen unbeeinflussbarer bei Produktentscheidungen? Oder führt nicht allein schon die andauernde Penetration mit Werbebotschaften zwangsläufig zu immer mehr Individuen, die sich genervt abwenden und auf taub schalten? Um den harten Tatsachen ins Auge zu blicken: Beides liefe darauf hinaus, dass die Werbe- und PR-Branche durch das Medium Internet irgendwann obsolet wird.Damit würde ihr das gleiche Schicksal blühen, wie vielen anderen Mittlergeschäften zwischen Unternehmen und Endverbraucher. Der Kunde informiert sich selbst - und zwar wann er will und mit den Mitteln seiner Wahl. Kaufentscheidungen werden durch Nutzung von sozialen Kommunikationsmedien getroffen, Experten, Betroffene und Freunde befragt. Produkt- und Preisvergleiche werden unter Hinzunahme von einschlägigen Plattformen realisiert. Werbliche Elemente werden nur noch dann angefragt, wenn tatsächlich der unmittelbare Bedarf danach besteht. Und auch dann kann der mündige Verbraucher kompetent entscheiden, worauf er sich einlassen will. Eine vertrauliche Kommunikation steht für ihn immer an erster Stelle. Immer dann, wenn kommerzielle Aspekte ins Spiel kommen, ist er alarmiert. Denn bei Geld hört die Freundschaft auf.Was heißt das fürs Marketing, insbesondere im so hochgepriesenen Bereich Social Media? Kein wischi-waschi PR-Sprech mehr, keine herkömmliche one-way Kommunikation auf diesem Kanal. Social Media erlaubt keine Fortführung der von den alten Plattformen gewohnten Verlautbarungslinie. Die Regeln haben sich geändert. Wenn sie sich aktiv in diesen Bereich hineinwagen, müssen Unternehmen und Agenturen lernen, die Karten offen auf den Tisch zu legen. Ehrliche, authentische Kommunikation heißt die Devise. Ohne nervige Direktansprache und ungebetene Verkaufsgespräche. Das bedeutet, Marketing wieder als klassischen Dienst am Kunden zu begreifen - für ihn da zu sein, wenn er es will. Dazu sind Social Media Tools durchaus geeignet. Zuhören, und zum richtigen Zeitpunkt am Start sein.

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Saturday 16 October 2010 - 05:20:04 by Splitney
The almighty Kostenloskultur

Inzwischen fast schon ein Tabuwort, gerne von Verlegern zur Stimmungsmache missbraucht, das große Aversionen bei eingefleischten Netzbewohnern hervorruft: Kostenloskultur. Größtenteils bekräftigt man damit nur das Rumgeheule, dass man ja durch diese eigenartige Mentalität der Webnutzer nicht mehr in der Lage sei, online Geld für seinen Content zu verlangen. Als ob das Beklagen, dass sich Kunden - wenn es die Möglichkeit dazu gibt - umsonst bedienen, diese zu einer Handlungsänderung animieren könnte. Mit dem Appell an Ethik und Moral ist da nichts zu holen - das hat noch nie ein Geschäftsmodell gerettet. "Contentmafia" hallt es aus dem Netz völlig undifferenziert zurück. Womit dann wieder die total verkorkste Diskussion über Sinn und Unsinn von Gebühren für digitalisierbare Produkte und Dienstleistungen heraufbeschworen wird.Ja, es gibt eine Kostenloskultur, ohne Frage. Aber dabei geht es nicht darum, dass Menschen kostenlose Angebote wahrnehmen. Sondern eher, dass sie wie selbstverständlich davon ausgehen, dass für eine angeforderte Leistung keine Gegenleistung verlangt werden kann. Diese Konditionierung begegnet einem mittlerweile allerorten. Leute beschweren sich, wenn sie durch Bezahlschranken daran gehindert werden, Webangebote wahrnehmen zu können. Ja sie beschweren sich gar über mangelnde Qualität von Umsonstinhalten. Im Grunde genommen hochgradig unverschämt. Es geht noch weiter: Selbsternannte Netzaktivisten wollen kostenpflichtige Inhalte sogar aus den Klauen der Urheber "befreien", mit dem hehren Ziel, sie für die Menschheit zugänglich zu machen. Als ob ein Anbieter noch nicht mal ein prinzipielles Recht darauf hätte, seine Waren gegen Geld anzubieten. Der Idiotie sind scheinbar keine Grenzen gesetzt."Den Dreck will doch eh keiner haben!" ist eine berühmte Ausflucht, um den Ärger zu kompensieren, wenn man sich dann doch die Nase vergebens am virtuellen Schaufenster plattgedrückt hat, zu lange warten muss oder sonstige Komplikationen auftreten. Und "wenn die Qualität wenigstens stimmen würde, dann würde ich ja in Erwägung ziehen, etwas dafür zu bezahlen". Papperlapapp! Wir sind verwöhnt geworden. Kein Mensch zahlt für Angebote, die er einen Klick weiter in ganz ähnlicher Form umsonst bekommt. Dass dies dauerhaft sichergestellt bleibt, dafür sorgt der Markt von ganz alleine. Es wird immer und zu jeder Zeit genügend Anbieter geben, die aus unterschiedlichen Gründen in der Lage sind, ansprechenden Online-Content für den Preis von 0 Euro anzubieten. Dass sie sich nicht durch direkte Zutrittsgebühren refinanzieren können, hindert die Marktteilnehmer nicht daran, trotzdem präsent zu sein. Wir erleben das seit vielen Jahren. Gratiscontent einzelner Anbieter gibt es manchmal auch nur vorübergehend, aber über alternative Quellen immer in ausreichend großer Anzahl.Überall wo die Möglichkeit besteht, kostenlos an Inhalte zu kommen, wird dies natürlich auch genutzt. Legal oder illegal. Im Internet stellt sich für Anbieter nicht mehr die Frage "wie können wir das bekämpfen?" Der Zug ist abgefahren - systembedingt. Man muss langsam erkennen, dass Anzahl und Möglichkeiten der Webnutzer einfach übermächtig sind. Es bringt nichts mehr, über die bösen Raubkopierer zu lamentieren. Das wird kein Buch, keine DVD, keine Software zusätzlich verkaufen. User lassen sich nicht länger kriminalisieren. Letzten Endes wird der Markt für kostenpflichtige digitalisierbare Güter größtenteils aufgegeben werden müssen. Jedenfalls dann, wenn Menschen nicht mit DRM und Co gegängelt oder von Hardwareherstellern mittels proprietärer Geräte in einen goldenen Käfig gepackt werden können. Was neben dem Verkauf von hochwertigen Spezialinhalten praktisch die einzige Lösung ist, um mit diesen immateriellen Gütern noch Gewinne zu machen. Ansonsten: Finito! Man wird es sich nur irgendwann einmal eingestehen müssen.Für Künstler und Kreative heißt das: Monetarisierung nur mit handfesten Produkten oder Dienstleistungen außerhalb des Netzes. Bücher, Konzerte, Lesungen, Events, Podien, Merchandising - nur eben keine adäquaten Einnahmen aus digitalen Datenströmen. Für Verlagsmanager: Die Offline-Kühe melken, solange es noch geht, danach abwickeln. Die klassischen Informationsmittler werden im Netz in dieser Form nicht mehr gebraucht. Zeit, sich nach neuen Geschäftsmodellen umzuschauen.

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